New Energie Train

Januar 18, 2007

In Tokio wird demnächst die erste Eisenbahn mit Brenstoffzellenbetrieb auf die Schiene gehen.
Die Brennstoffzelle erzeugt dabei aus einer chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff den benötigten Strom.
Der Hauptvorteil der Brennstoffzelle ist, dass als ,,Abgase“ nur Wasserdampf in die Umwelt gelangt.
Gerade in Tokio wäre die Umstellung auf solche Züge sehr sinnvoll, da diese zurzeit von rund 16Mio. Passagieren pro Tag genutzt werden.

BZ
New Energie Train

Brennstoffzellenzug
Schematische Darstellung der Funktionsweise einer Brennstoffzelle

Quelle: www.jreast.co.jp

Künstliches Exoskelett

Januar 16, 2007

Definition eines Exoskeletts auf Wikipedia:
,,Ein Exoskelett ist eine Stützstruktur für einen Organismus, das eine stabile äußere Hülle um diesen bildet.“

Über künstliche Exoskelette steht auf der selben Seite:
,,Als Exoskelett werden auch diverse Arten von Rüstungen bezeichnet, die die Bewegungen des Trägers unterstützen, indem am Exoskelett Sehnen durch Servomotoren angetrieben werden. Diese Arten von Exoskeletten werden momentan in den USA und Japan entwickelt.
Die militärischen Modelle sind jedoch in keiner Weise ausgereift für einen Einsatz. Über zivile Modelle liegen noch keine Berichte über den Einsatz vor, nur verschiedene Konzeptstudien in unterschiedlicher Reife.
Der erste Versuch ein Exoskelett zu bauen war wahrscheinlich der Hardiman.“

Nun ist es einem amerikanischen Physiker gelungen winzige Muskeln aus Kohlenstoffnanoröhrchen zu entwickeln.
Dabei ziehen sich die sehr kleinen, aber hochfesten Teilchen unter elektrischer Spannung zusammen.
Die dafür benötigte Spannung wird von einer Brennstoffzelle erzeugt. Den Verbrauch von Wasserstoff und Sauerstoff hat man auf ein Minimum reduzieren können.
Die ,,Baughman-Mini-Muskeln“ sind knapp hundertmal stärker als menschliche Muskelfasern.

Würde man nun aus diesem Material einen Anzug bauen, so könnten zukünftige GI’s hohe Sprünge ausführen und schwere Lasten transportieren. Hinzu würde dann wahrscheinlich ein kugelfestes Kohlenstoffgewebe kommen, dass sehr viel leichter und trotzdem vielfach stärker als normale Kevlarwesten ist.

Kevlarweste:

Normales Kevlar

Flugauto „Transition“

Dezember 13, 2006

Dieses neuartige Auto kann sich für die Überwindung langer Strecken in ein Leichtflugzeug verwandlen. Es wird dabei durch einen Heckrotor auf eine Höhe von 3500m versetzt, in der es bis zu 220km/h schnell ist.

Rückverwandlung vom Flugzeug zum Auto:

Transition 1

Transition 2

Transition 3

Mehr Informationen: http://www.terrafugia.com/specs.html 

Nano-Sonnenschutz

Dezember 6, 2006

Mit den UV-Absorbern der BASF AG verspricht man sich eine besonders wirksame Sonnencreme. Zinkoxid und Titandioxid heisen die beiden Partikel, die die energiereiche Strahlung der Sonne besonders effektiv aus dem Sonnenlicht filtern sollen. Die Creme sei auf der Haut, dank der extrem kleinen Filterpartikel, absolut transparent.
Auch für Allergiker wäre die Creme besser verträglich.

 

PET-Beschichtung

Dezember 6, 2006

Polyethylenterephthalatflaschen:

Heutzutage kauft man fast nurnoch Getränke in PET-Flaschen, da es kaum noch Glasflaschen gibt. Der Nachteil ist, dass die Getränke darin sehr schnell den unangenehmen Plastikgeruch der Flasche annehmen. Dies liegt an dem Gasaustausch, der über den Flaschenkörper stattfindet. Darum wurde von der Altana Chemie AG eine Barriere-Beschichtung mit Nanopartikeln entwickelt, die diesen Gasaustausch sehr stark reduziert. So nimmt der Flascheninhalt keinen Plastikgeschmack an und es gelangt keine Kohlensäure nach außen.

 

Minilaser hilft der Medizin

November 23, 2006

Man kann mithilfe von Glasfasern leistungsstarke und kompakte Laser herstellen.
Ein neuartiges Gerät, welches ungefähr die größe einer Handtasche besitzt,
soll medizinische Eingriffe erleichtern und preiswerter machen.

Quelle: P.M. Dez. 2006 ,,Ticker“

 

Blauer Autohimmel

November 23, 2006

Anscheinend will der Volkswagenkonzern nun die sogenannte ,,Wachhalteleuchte“ anbieten.
Durch das neue Licht, welches am Fahrzeugdach angebracht wird, soll die Ermüdung des Fahrers (Gefahr: Sekundenschlaf) verhindert werden.

Funktionsweise:

  • Das hellblaue Licht (464nm Wellenlänge) wird von den Rezeptoren der Augen aufgenommen
  • Reiz gelangt zur Zirbeldrüse im Gehin (Info: Zirbeldrüse steuert Biorythmus des Körpers und produziert bei Dunkelheit das Schlafhormon Melatonin.)
  • Diese Hormonproduktion wird durch das neue Licht abgeschwächt

Symbolfoto:

 

Licht_blau

Fotoquelle: http://www.flickr.com/photos/markus-merz/80301369/
Textquelle: P.M. Dez. 2006, www.volkswagen.de